|
Im Jahre 1977 wurde erstmals eine Kegelsportanlage in Dommitzsch gebaut. Damals waren Kegler und Fußballer noch gemeinsam in einem Verein, dem „Stahl Dommitzsch“. Später wurde der Verein in „Grün-Weiß Dommitzsch“ umbenannt.
1992 wurden wir ein eigenständiger Verein, der „Dommitzscher Kegelclub 77 e.V.“.
Die „77“ stammt vom Baudatum der ersten Kegelsportanlage. Am 14.06.1992 wurde unser Verein gegründet. Zu dieser Zeit hatten wir immer zwischen 50 und 60 Mitglieder – davon nur etwa 30% Erwachsene, der große Rest waren Kinder und Jugendliche. Gleich im Gründungsjahr haben wir erstmalig an den Deutschen Meisterschaften teilgenommen. Wir sind mit einer gemischten Jugend – A - Mannschaft (weiblich) angetreten. Sie bestand aus zwei Mädels aus Großtreben, einem Mädel aus Beilrode und zwei aus Dommitzsch. Immherhin sprang am Ende der 12. Platz heraus!
1994 Unsere alte Kegelsportanlage musste in diesem Jahr geschlossenen werden. In dieser Zeit haben uns unsere Sportfreunde aus Sachsen ( Langenreichenbach, Großtreben und Laußig ) und Sachsen-Anhalt ( Bad Schmiedeberg ) beim Training und den Wettkämpfen kräftig unterstützt, indem sie uns ihre Sportanlagen zur Verfügung stellten. Leider mussten wir in diesem Jahr, verbunden mit der vielen Fahrerei, einen Rückgang unserer Mitgliederzahlen, vor allem bei den Kindern und Jugendlichen, verzeichnen. Aber die Aussicht auf eine Kegelsportanlage mit 4 Bahnen und die Unterstützung unserer Kegelsportfreunde anderer Vereine gaben uns Mut. Noch im selben Jahr stellten wir eine Landesliga – Jugend – A Mannschaft aus Jugendlichen verschiedener Vereine auf.
Hierzu gehörten: Patrick Woida ( DKC77) Kai Wartenberger ( SV Graditz ) Dirk Müller Nico Korzynietz André Baß ( alle drei KSV Laußig )
1995 Am 09.06.1995 war es endlich soweit – unsere neue Kegelsportanlage konnte eingeweiht werden. Nun hatten wir gute Vorraussetzungen, unsere Aktivitäten in der Landesliga und anderen Spielklassen erfolgreich fortzusetzen.
1996 In diesem Jahr startete erstmalig ein Jugend – A – Spieler ( Patrick Woida ), bei den Deutschen Einzelmeisterschaften in Villingen – Schwemmingen.
1998 Von unserer weiblichen Jugend – B – Mannschaft qualifizierte sich Kristin Kürsten für die Deutschen Einzelmeisterschaften. In Augsburg erreichte sie einen super 3. Platz.
2000 In diesem Jahr stieg unsere Herrenmannschaft in die Bezirksklasse auf. Neben unserer Jugend – A – Landesliga – Mannschaft waren wir im Kreis mit 1 Damen-, 1 Herren-, 1 Jugend – A- und 2 Jugend – B – Mannschaften vertreten. Auch in diesem Jahr qualifizierte sich einer unserer Mitglieder – Alexander Rudolf – für die Deutschen Meisterschaften in der Klasse der Junioren. Nach dieser Meisterschaft erhielt er das Angebot, die Mannschaft von Blau-Weiß Torgau in der Bezirksliga zu unterstützen. Am Ende dieser Spielsaison schafften die Torgauer den Aufstieg in die Landesliga.
2003 Unsere Jugend – B – Spielerin Lisa Kürsten fuhr in diesem Jahr zu den Deutschen Einzelmeisterschaften nach Sangerhausen. Alexander Rudolf wurde zum 2. Mal Sachsenmeister und qualifizierte sich für die Deutschen Meisterschaften in Stuttgart. Dort errang er den 8. Platz. Seit dem spielt Alexander in der Bundesliga beim SV Leipzig 1910. Die nun dezimierte Mannschaft des Blau – Weiß Torgau hatte nun leider kaum Möglichkeiten, weiterhin in der Landesliga zu spielen. So kam es, dass sich der Torgauer Verein mit unserem zusammenschloss. Als Mannschaft des DKC 77 e.V. konnten sie nun in der alten Spielklasse weiterkegeln. Unsere Damenmannschaft schaffte in diesem Jahr den Aufstieg von der Kreisliga in die Bezirksklasse.
2005/2006 Leider konnten wir nach 10 erfolgreichen Jahren in der Landesliga Jugend A (männlich) keine neue Mannschaft aufstellen. Lisa Kürsten hat in dieser Saison den MSV Bautzen als Gastspielerin unterstützt. Sie konnte mit der Mannschaft den Landesmeistertitel holen. Kristin Kürsten, Wolfgang Rudolf und Rico Wiesner konnten sich für die Landesmeisterschaften in Ihren Altersklassen qualifizieren. Dabei erreichten Rico und Kristin jeweils einen beachtlichen dritten Platz! Unsere Lisa ist mit der Deutschen Nationalmannschaft nach Sarajewo gefahren und konnte dort mit der Mannschaft den Weltmeistertitel 2006 errungen (Jugend A weiblich).
|